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ISHR im Fokus

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) besuchte kürzlich die International School Hannover Region, um mit unserem Direktor John Barker und einer unserer 6. Klassen über die Nutzung elektronischer Geräte in der Schule zu sprechen. Der daraus resultierende Artikel, der am 17. Dezember veröffentlicht wurde, untersucht, wie die ISHR und andere unabhängige Schulen in Hannover digitales Lernen erfolgreich mit einer strikten „handyfreien” Politik verbinden. Er hebt hervor, wie die durchdachte Integration von Technologie in den Unterricht das Lernen unterstützen, Ablenkungen reduzieren und das Wohlbefinden fördern kann.


Nachfolgend finden Sie den Artikel.

Handyverbot und trotzdem digital top: Freie Schulen aus Hannover machen es vor

Handyverbot und trotzdem digital top: Freie Schulen aus Hannover machen es vor
Die International School Hannover Region und die Kämmer International Bilingual School (Kibs) sind handyfrei und dennoch in Sachen Digitalität auf der Höhe. Wie gelingt den Schulen die Balance zwischen digitalem Lernen und dem Verzicht aufs eigene Smartphone? Und was sagen die Schüler dazu?

Saskia Döhner, 17 Dezember 2025

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Hannover. Die Schilder im Gebäude sind unübersehbar: Die International School Hannover Region in Maschsee-Nähe, die von knapp 600 Kindern mit 65 unterschiedlichen Nationalitäten besucht wird, ist seit Anfang dieses Schuljahres eine„Phone-free School”. Die privaten Smartphones der Schüler müssen ausgeschaltet im Spind aufgehoben werden. Das Handyverbot gilt von Jahrgang eins bis zwölf. In den Handreichungen für die Schulen, die das niedersächsische Kultusministerium zusammen mit Hamburg erarbeitet und gerade veröffentlicht hat, gibt es dagegen nach Schüleralter gestaffelte Empfehlungen – vom strikten Handyverbot in der Grundschule bis zu mehr Freiheiten in der Oberstufe.

„Die Schulen müssen etwas tun“

„Wir wollten eine Regel für alle“, sagt der Leiter der International School, John Barker. Die älteren Schüler seien schließlich Vorbild für die jüngeren. Der Schaden, den Smartphones erwiesenermaßen bei Kindern anrichteten, sei zu hoch, sagt er. Es gehe nicht nur um Ablenkung vom Lernen, es gehe um das Wohlergehen der Jugendlichen an sich. Die Schulen seien in der Verantwortung, etwas zu tun. „Wir sind nicht gemein“,sagt Barker, „wir schützen unsere Schülerinnen und Schüler.“

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Studien zeigen: Kinder sind immer früher am Handy

Laut der 2023 publizierten Mini-Kim-Studie hat der persönliche Zugang der Zwei- bis Fünfjährigen zu smarten Geräten seit 2020 zugenommen. Inzwischen verfügt jedes fünfte Kleinkind über ein eigenes Tablet und jedes zehnte Kind über ein Handy oder Smartphone. Die Studie ergab, dass 23 Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen täglich mindestens ein internetfähiges Gerät wie ein Smartphone, ein Tablet, einen Laptop oder einen Sprachassistenten nutzen. Bei Einbeziehung von Mediatheken,Streamingdiensten, Computerspielen oder Apps steigt dieser Anteil auf 44 Prozent.

Auch an der freien Waldorfschule Bothfeld dürfen Kinder bis einschließlich achter Klasse keine eigenen internetfähigen Geräte mit in die Schule bringen, ab der neunten Klasse steht das Fach Medienkunde auf dem Stundenplan.

Durch das Handyverbot werde ein großer Druck von den Kindern genommen, sagt Schulleiter Barker von der International School. Sie müssten nicht mehr sofort auf Nachrichten in den sozialen Medien reagieren. Es habe überraschend wenig Widerstand gegen die Einführung des Handyverbots vonseiten der Eltern oder Kinder gegeben. Der positive Effekt sei aber spürbar. „Nun reden unsere Schüler wieder mehr und spielen miteinander“, sagt Barker.

Das Handyverbot bedeute jedoch nicht, dass die Kinder nicht mit digitalen Medien arbeiteten, sagt Marketingleiterin Natascha Rockwin. In der Grundschule nutzen die Kinder Klassensätze mit iPads. Ab der sechsten Klasse hat jeder Schüler sein eigenes Laptop. „Die Technologie muss einen positiven Effekt auf das Lernen haben“, sagt Barker, „sonst setzen wir sie nicht ein.“

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Schon das Handy im Ranzen kann ablenken

Sechstklässler Max (11) sagt, er arbeite gern mit dem Laptop, aber es sei auch gut,zwischendurch die Handschrift mit dem Stift zu üben. Ein Handy brauche man in der Schule auch nicht, findet Rachel (11). Auf ein solches Gerät zu verzichten, sei besser fürs Lernen, ergänzt Jasritha. So könne im Unterricht auch nicht das Handy klingeln.

Englischlehrerin Linda Pizzarello hat die Erfahrung gemacht, dass es für die Jugendlichen besser ist, das Handy nicht in Reichweite, sondern im Schließfach zuhaben. „Wenn es in der Hosentasche vibriert, ist die Versuchung einfach groß, darauf zuschauen.“ Ein Sechstklässler merkt noch an, dass es schon etwas weniger Hinweisschilder darauf geben dürfe, dass die Schule handyfrei sei. Das wisse man ja nun.

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Digitalgeräte zum Lernen, nicht zum Daddeln

An der Kämmer International Bilingual School (Kibs) in Bemerode müssen Schülerhandys ausgeschaltet im Ranzen oder besser im Schließfach bleiben. Doch Bienenroboter zu programmieren und durch einen Parcours fahren zu lassen, lernen Kinder dort schon im Kindergarten. Und ganz nebenbei lernen sie wichtige andere Dinge, wie die pädagogische Leiterin Maren Clarke (45) sagt. Zum Beispiel, wo rechts und links ist. In der Grundschule haben die Schüler ab der zweiten Klasse ihr eigenes Tablet und Coding, also Programmieren, als Unterrichtsfach. „Wir setzen digitale Endgeräte ein, wenn es einen pädagogischen Mehrwert gibt und etwas analog mit Papier und Stift nicht geht“, sagt Clarke, die auch die Grundschule der Kibs verantwortet.

Neben dem Umgang mit den Digitalgeräten lernen die Kinder Medienerziehung, beschäftigen sich mit Datenschutz, dem Recht am eigenen Bild, aber auch mit der Suchtgefahr und Algorithmen. Das Schädliche sei nicht der Lerneinsatz von digitalen Medien in der Schule, sagt Kibs-Geschäftsführerin Heike Eckhoff, sondern unbeaufsichtigte Medienzeit zu Hause, in der Kinder selbst auf vermeintlichen Kinderkanälen wie YouTube Kids mit verstörenden Inhalten in Kontakt kommen könnten. Es gehe um einen altersgerechten, gesunden Einsatz digitaler Medien.

Von einem totalen Verbot digitaler Medien in der Schule halten Clarke und Eckhoff nichts. „Das ist, wie wenn man den Kindern bis zum 18. Geburtstag Schokolade verbietet und sie danach ganz viel davon essen, um nachzuholen, was sie verpasst haben”, sagt Eckhoff. Besser sei ein wohldosierter, verantwortungsbewusster Einsatz – mit Schokolade genauso wie mit Digitalgeräten.

Es gehe um eine Balance zwischen Forschen mit digitaler Technik und analogem Lesen,sagt Clarke. Gerade das Lesen sei eine entscheidende Kompetenz. Um diese zu fördern,gibt es seit einem Jahr an der Kibs für Grundschüler einen Lesewettbewerb. Die Schülerinnen und Schüler können dabei für die ihnen zugehörigen Häuser – ähnlich den Schulhäusern in Harry Potters Hogwarts – durch viel Lesen Punkte sammeln. Wer am meisten liest, gewinnt.

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Kinder kennen die Gefahren der Handys

Bei den Kindern kommt das alles gut an. „Für Lehrer ist es sonst sehr anstrengend“, sagt Marie (8), mit den Handys steige nämlich die Mobbinggefahr. Paul (9) warnt davor, dass Kinder Smartphones falsch nutzen könnten. Thea (8) sagt, man könne leicht auf Social-Media-Beiträge geraten, die für Kinder noch nicht geeignet seien. Oder es könnten „Gewinnspiele aufploppen, die für unser Alter gar nicht gut sind“, ergänzt Sophia (8).

Ein Kind könne auch aus Versehen mit seinem Handy etwas Teures kaufen, warnt David(9). Enna (9) weiß, dass Handyspiele mit den Labubu-Monstern aus China süchtig machen können. Die Kinder sind sich zudem bewusst, dass sie keine persönlichen Daten ins Internet eingeben dürfen.

„Wir brauchen gar kein Handy“, ist Oskar (7) überzeugt. Und Niekdad (9) kennt die schädlichen Folgen von zu viel Bildschirmzeit. Wer morgens vor der Schule auf das Handy gucke, könne sich danach nicht mehr konzentrieren, wenn gleich ein Mathematiktest anstehe, meint er.

Ohne Handy bleibe in der Pause einfach viel mehr Zeit für anderes, findet James (8) –zum Fußballspielen, Pausenbrot essen oder für das Gespräch mit Freunden.

HAZ

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ISHR begrüßt Oliver Hartwright als neuen Direktor

Die International School Hannover Region freut sich, die Ernennung von Herrn Oliver Hartwright zum nächsten Direktor der ISHR bekannt zu geben, der sein Amt im August 2026 antreten wird.

Herr Hartwright wird die Nachfolge von Herrn John Barker antreten, der die ISHR in den letzten fünf Jahren mit Engagement und Weitblick geleitet hat. Oliver ist ein erfahrener Leiter internationaler Schulen und derzeit Direktor des Lyceum Alpinum Zuoz in der Schweiz. Zuvor hatte er Führungspositionen an der Munich International School und der Franconian International School in Deutschland inne. Als britischer Staatsbürger mit deutscher Staatsbürgerschaft verfügt Oliver über umfassende Fachkenntnisse in den Bereichen internationale Bildung, International Baccalaureate und deutsches Bildungswesen.

Mit seinen eigenen Worten teilte Oliver mit:

„Ich fühle mich geehrt, im August 2026 zur ISHR zu kommen und mit und von einer so engagierten und inspirierenden Gemeinschaft zu lernen. Bei meinem Besuch auf dem wunderschönen Campus der ISHR ist mir aufgefallen, wie sehr die Schulgemeinschaft ihre Werte lebt und dass „Zugehörigkeit, Lernen und Entfalten“ eine Vision ist, die von allen geteilt wird. Ich freue mich darauf, bei meinen kommenden Besuchen in Hannover noch viele weitere Mitglieder der Gemeinschaft kennenzulernen, und bin John Barker und dem Vorstand dankbar, dass sie den Prozess für einen reibungslosen Übergang in den nächsten zehn Monaten in Gang gesetzt haben.“

Wir heißen Oliver und seine Familie herzlich willkommen, während die Schule ihr 30-jähriges Jubiläum feiert und weiterhin ihre Vision von Belong, Learn, Thrive.

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ISHR gewinnt Diversitätspreis

ISHR wird mit dem „ZUKUNFT braucht VIELFALT“-Preis in der Kategorie Intersektional ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr, bekanntzugeben, dass die ISHR mit dem renommierten „ZUKUNFT braucht VIELFALT“ Preis 2025 in der Kategorie Intersektional ausgezeichnet wurde. Mit dieser bedeutenden Auszeichnung würdigt das Team der Wirtschaftsförderung der Region Hannover, die Vielfalt in all ihren Dimensionen – darunter Alter, ethnische Herkunft, Geschlechtsidentität, Beeinträchtigung, Religion, sexuelle Orientierung und soziale Herkunft – aktiv fördern und sichtbar machen.

An der ISHR war die Förderung einer inklusiven, vielfältigen Gemeinschaft schon immer ein grundlegender Teil unserer Mission. Unser langjähriges Engagement für kulturelle Offenheit, integrative Richtlinien, mehrsprachige Kommunikation und Initiativen zur Förderung der studentischen Vielfalt hat ein Lernumfeld geschaffen, in dem sich jeder Einzelne wertgeschätzt und respektiert fühlt. Diese Auszeichnung ist eine eindrucksvolle Anerkennung dieser Bemühungen und spornt uns an, unser Engagement für Inklusion weiter zu vertiefen.

Unser herzlicher Dank gilt Frau Schmidt-van Die, einem Mitglied unserer Sekundarstufe und Leiterin unseres Student Diversity Council. Ihre Führungsqualitäten und ihr Engagement waren für den Erfolg unserer Diversity-Initiativen von entscheidender Bedeutung. Wir danken auch unserem Site Manager, Herrn Warchala, dessen unermüdliche Unterstützung und Engagement eine entscheidende Rolle bei diesem Erfolg gespielt hat.

Die Auszeichnung mit dem „ZUKUNFT braucht VIELFALT“ Preis bestärkt uns darin, weiterhin einen lebendigen und einladenden Ort für alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zu gestalten. An der ISHR sind wir überzeugt: Vielfalt bereichert Bildung, stärkt jede einzelne Stimme – und ebnet den Weg für eine gemeinsame, bessere Zukunft.


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Class of 2025!

Feier der Abschlussklasse 2025

Am Samstag, den 14. Juni 2025, betraten unsere Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse stolz die Bühne, um ihre Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen – ein bedeutender Moment, der das Ende ihrer Zeit an der ISHR und den Beginn spannender neuer Wege markiert.

An unsere herausragenden Absolventinnen und Absolventen senden wir unsere herzlichsten Glückwünsche für den nächsten Lebensabschnitt. Eure Jahre an der ISHR haben nicht nur euren Verstand und Charakter geformt, sondern euch auch darauf vorbereitet, die Welt mit Weitblick, Integrität und einer echten globalen Perspektive zu meistern.

Wenn ihr hinausgeht, um neue Herausforderungen und Chancen zu ergreifen, wisst, dass ihr ein Stück ISHR mit euch tragt. Eure Zeit hier hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis, und eure Beiträge zu unserer Gemeinschaft werden nicht vergessen.

Wir sind unglaublich stolz auf alles, was ihr erreicht habt – und auf all das, was noch vor euch liegt. Herzlichen Glückwunsch, Abschlussklasse 2025! Wir sind gespannt, wohin eure Reise euch führen wird. Bitte bleibt mit uns in Kontakt!


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International Festival 2025

Ein Fest der Kulturen beim Internationalen Festival der ISHR

Am 24. Mai erwachte der ISHR-Campus zum Leben – erfüllt von Farben, Düften, Musik und Lachen –, als sich unsere Schulgemeinschaft zum beliebten Internationalen Festival versammelte. Ein echtes Fest der Vielfalt, die ISHR so besonders macht.

Familien präsentierten voller Stolz ihre Kulturen – mit traditioneller Kleidung, köstlichen Speisen und farbenfrohen Länderständen, die eine lebendige Atmosphäre mit eindrucksvollen Eindrücken, Klängen und Düften schufen. Ein besonderes Highlight war die Länderparade, bei der Schüler*innen, Eltern und Mitarbeitende gemeinsam in landestypischer Kleidung mit Flaggen über das Gelände zogen und die Freude am kulturellen Miteinander teilten.

Das diesjährige Festival bot zudem ein spannendes Bühnenprogramm, das die festliche Stimmung zusätzlich belebte. Von dem mitreißenden Auftritt der Middle School Band bis zu energiegeladenen Choreografien des Hip-Hop-Clubs – ergänzt durch vielfältige Musik-, Tanz- und Theaterdarbietungen – war die Bühne den ganzen Tag über voller beeindruckender Talente.

Für unsere jüngeren Besucher gab es reichlich Spaß: Ein Karussell, Spiele und Mitmachaktionen sowie zahlreiche Gelegenheiten zum Lachen und Toben trugen zur familienfreundlichen Atmosphäre bei.

Wir danken unserer großartigen Elternvertretung (PTA) herzlich für die Organisation dieses spektakulären Events sowie allen Familien, die ihre Zeit, Talente und Traditionen eingebracht haben. Das Internationale Festival zeigt uns: Wenn wir gemeinsam feiern und einander mit Offenheit begegnen, entsteht eine stärkere und vielfältigere Gemeinschaft.

Vielen Dank, dass Sie diesen Tag unvergesslich gemacht haben!


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ISHR von Twinkl Empfohlen

ISHR unter den besten Internationalen Schulen Deutschlands

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die International School Hannover Region (ISHR) in einem aktuellen Artikel des renommierten Bildungsverlags Twinkl als eine der empfohlenen Internationalen Schulen in Deutschland genannt wurde.

Twinkl ist weltweit bekannt für seine hochwertigen Bildungsressourcen und fundierten Fachbeiträge. In seinem Überblick über internationale Schulen hebt Twinkl besonders die Qualität des Unterrichts, das internationale Umfeld sowie das ganzheitliche Bildungsangebot hervor – Bereiche, in denen ISHR seit Jahren Maßstäbe setzt.

Diese Anerkennung unterstreicht einmal mehr unser Engagement für exzellente Bildung in einer unterstützenden, vielfältigen und zukunftsorientierten Lernumgebung.


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ISHR im Landtag

ISHR-Studierende werfen einen Blick hinter die Kulissen des Niedersächsischen Landtags

Ende März hatten vier unserer Schüler der 11. Klasse – Max Dorn, Mariella Jaensch, Joel Wagner und Victoria Weitze – die außergewöhnliche Gelegenheit, am Projekt „Landtag-Online“ teilzunehmen und die März-Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags in Hannover zu besuchen.

Im Rahmen dieses zweitägigen Intensivprogramms beobachtete das studentische Redaktionsteam wichtige Debatten und interviewte mehrere prominente Politiker, darunter Ministerpräsident Stephan Weil und den Vizepräsidenten des Landtags Jens Nacke. Sie befassten sich mit drängenden politischen Themen – vom Schiffsrecycling bis hin zu Jugendsprache auf TikTok.

Ein besonderes Highlight war die Betreuung durch die niedersächsische Kultusministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen), die nicht nur bei der Organisation der Interviews half, sondern auch an der morgendlichen Redaktionssitzung teilnahm. Außerdem gab sie ein ausführliches Interview zu Themen wie Handyverbot in Schulen und Demokratieerziehung – Themen, die von den Schülern selbst ausgewählt worden waren.

Die journalistische Arbeit des ISHR-Teams ist nun auf der redaktionellen Plattform des Projekts verfügbar: https://www.online-redaktionen.de/plenum03-2025

„Das war spannender, als wir erwartet hatten. Die Debatten und Interviews haben uns wirklich die Augen dafür geöffnet, wie Politik hinter den Kulissen funktioniert“, sagte das Team. Ihre Lehrerin Judith Schmidt-van Die fügte hinzu: “Es war eine fantastische Erfahrung, und wir sind besonders dankbar für die Unterstützung von Frau Hamburg.“

Dies ist die erste Teilnahme von ISHR am Projekt „Landtag-Online“, und wir könnten nicht stolzer sein, wie unsere Schüler die Schule vertreten haben. Ihre Neugier, ihr kritisches Denken und ihre Kommunikationsfähigkeiten haben während der gesamten Erfahrung beeindruckt.


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Der Theaterclub begeistert mit „Der kleine Horrorladen“

„Feed Me, Seymour!“

Am Freitag, dem 21. März, und Samstag, dem 22. März, stand der ISHR Drama Club mit zwei spektakulären Aufführungen von „Little Shop of Horrors“ im Mittelpunkt und begeisterte das Publikum mit einer mitreißenden Darbietung. Von der herausragenden schauspielerischen Leistung und den kraftvollen Gesangsstimmen bis hin zum atemberaubenden Bühnenbild und dem beeindruckenden Sound – alle Elemente der Inszenierung fügten sich zu einem unvergesslichen Theatererlebnis zusammen.

Ein großer Applaus geht an unsere talentierten Schüler, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft die Geschichte mit Energie und Präzision zum Leben erweckt haben. Ein herzliches Dankeschön geht auch an das unglaubliche Team hinter den Kulissen, das den Erfolg der Aufführung gewährleistet hat. Besondere Anerkennung gebührt Frau Forester (Drama-Regisseurin), Herrn Rockwin (Musikdirektor), Frau Spackman (Gesangscoach), Frau See (Bühnenmanagerin) und Frau Güntzel (Bühnenbildnerin) für ihr Engagement bei der Anleitung und Unterstützung unserer Schüler, die eine wirklich herausragende Leistung abgeliefert haben.

Und wir freuen uns, berichten zu können, dass die monströse Pflanze trotz ihres ständig wachsenden Appetits unter Kontrolle blieb – bei den Dreharbeiten zu dieser Produktion kamen weder Schauspieler noch Zuschauer zu Schaden!

Herzlichen Glückwunsch an alle, die an dieser fantastischen Show beteiligt waren!

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Das Online-Redaktionsteam von ISHR bereitet sich auf die März-Plenarsitzung im Landtag von Niedersachsen vor.

Online Redaktion

ÜBERSETZUNG:

Die Online-Redaktion der Internationalen Schule Hannover Region (ISHR) bereitet sich auf die Plenarsitzung im März vor.

Die Bundestagsabgeordnete, Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen) ist politische Schirmherrin und besuchte das E-Paper-Team in der Schule.

Die Spannung steigt bei der Online-Redaktion der Internationalen Schule Hannover Region (ISHR): Vom 26. bis 28. März haben Max Dorn, Mariella Jaensch, Joel Wagner und Victoria Weitze (11. Klasse) die Möglichkeit, über interessante Debattenthemen aus dem Niedersächsischen Landtag zu berichten. Das vierköpfige Team will den Ministern und Abgeordneten aller Fraktionen auf den Zahn fühlen. „Landtag-Online“ heißt das Projekt der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V., die diese besondere Form der politischen Bildung ermöglicht.

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Vorstellung ihrer Person und ihrer Arbeit: Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen), direkt gewählte Abgeordnete des Landtags und Schirmherrin des vierköpfigen Online-Redaktionsteams der Internationalen Schule Hannover Region (ISHR).


Julia Willie Hamburg leistet aktive und prominente Unterstützung. Als direkt gewählte Abgeordnete der Bündnis 90/Die Grünen hat sie die Schirmherrschaft für das Redaktionsteam aus ihrem Wahlkreis Hannover-Mitte übernommen. Ihre Aufgabe ist es, das Team auf die Plenarsitzungen vorzubereiten und während der Sitzungen Kontakte zu potenziellen Interviewpartnern zu knüpfen.

Das Projekt hat am 5. März begonnen. Beim „Politik-Coaching“ in der Schule erklärte die Mentorin Julia Willie Hamburg, wie eine Plenarsitzung normalerweise abläuft und beantwortete auch Fragen der Klasse, zum Beispiel zu ihrer Tätigkeit als niedersächsische Kultusministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin. Informationen zum Paten: Julia Willie Hamburg, Landtagsabgeordnete seit 2013, vertritt seit November 2022 den Wahlkreis 27/Hannover-Mitte im Niedersächsischen Landtag als direkt gewählte Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen. Sie ist stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Niedersachsen und seit ihrer Ernennung zur niedersächsischen Kulturministerin stellvertretende Vorsitzende der Landesinitiative n-21.

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Julia Willie Hamburg (Bündnis 90/Die Grünen), Bildungsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, mit den Online-Redakteuren Joel, Mariella, Victoria, Max, Lehrerin Judith Schmidt-van Die und Direktor John Barker nach dem politischen Coaching an der International School Hannover Region (ISHR).


Ab Mittwochmorgen, dem 26. März, ist die Gruppe mittendrin im Geschehen. Neben den tagesaktuellen Themen stehen Termine mit dem Ministerpräsidenten und dem Landtagspräsidenten auf der Agenda der Redaktion. Die journalistischen Ergebnisse werden auf der redaktionseigenen Website unter https://www.online-redaktionen.de/plenum03-2025 und http://www.landtag-online.de (vorübergehend) veröffentlicht.

Schulleiter John Barker begrüßt das Projekt: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule mit ihrer ersten Bewerbung angenommen wurde. Es wird für unsere Schüler sicherlich lehrreich sein, zu sehen, welche Rolle die nationale Politik auf internationaler Ebene spielt.“ Die Gruppe wird von ihrer Lehrerin Judith Schmidt-van Die begleitet: „Die redaktionelle Arbeit wird spannend – zumal wir einige englischsprachige Texte für unsere Leserschaft planen. Dieses journalistische Lernszenario wird unsere Medienkompetenz sicherlich in vielerlei Hinsicht erweitern“, verspricht sie vom Projekt.

Hintergrund: Ziel des Projekts Landtag-Online ist es, die Demokratieerziehung und Medienkompetenz von Schülern durch journalistische Arbeit zu fördern und sie für landespolitische Themen zu interessieren. Die Gruppe wurde vom Beirat der Landesinitiative n-21 aus 35 Bewerberteams ausgewählt. Die Schule nimmt zum ersten Mal an dem Projekt Landtag-Online teil.

Mitteilung der Landesinitiative n-21 vom 4. März 2025 (übersetzt aus dem Deutschen mit DeepL)

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Max Dorns inspirierender Beitrag für eine Schule in Albanien


Wir sind unglaublich stolz darauf, die Erfolge von Max Dorn, einem unserer talentierten Schüler der 11. Klasse, zu teilen, der kürzlich aus Tirana, Albanien, zurückgekehrt ist, wo er das Sami Frashëri Gymnasium besucht hat. Während seines Besuchs hat Max einen bedeutenden Beitrag geleistet, indem er 23 Laptops mit seinem innovativen Betriebssystem ScholarOS an die Schule gespendet hat, das er entwickelt hat, um den Unterricht durch Technologie zu verbessern.

Ein herzliches Dankeschön geht an unseren großzügigen Schulvorstand für seine Unterstützung, darunter auch die Bereitstellung einiger dieser Laptops für die Initiative. In Anerkennung von Max‘ Beitrag überreichte ihm der Direktor des Sami Frashëri Gymnasiums eine Dankesurkunde für sein Engagement.

Im vergangenen Jahr gewann Max den 1. Preis beim regionalen Wettbewerb „Jugend forscht“ sowie den renommierten Preis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und den Preis der MTU Maintenance und Wirtschaftsförderung Hannover.

ScholarOS, das von Max entwickelte Betriebssystem, ist ein innovatives, schnelles, benutzerfreundliches und sicheres System, das speziell für Bildungsumgebungen entwickelt wurde. Es ermöglicht älteren Computern die Ausführung neuerer Programme und bietet Schulen eine kostengünstige Lösung, um teure Technologie-Upgrades zu vermeiden und die Lebensdauer ihrer Geräte zu verlängern.

Max‘ kontinuierliches Engagement für Technologie und Bildung ist inspirierend, und wir sind gespannt, wohin ihn seine Arbeit als Nächstes führen wird!

Video- und Bildnachweis: Sami Frashëri Gymnasium